Heute habe ich für dich eine Review zum Canon RF 28-70mm F2.0L USM – wie du ja sicher schon aus dem Titel lesen konntest.

Ich konnte dieses Objektiv nun bei Regen, Dunkelheit, Milchstraße und so einigen nicht alltäglichen Momenten testen.

Wir starten wieder einmal mit den Facts:

Pro’s:
– Superheller Vollformat-Zoom
– Extrem hohe Bildqualität
– Schneller Autofokus
– Programmierbarer Ring
– Stabil gebaut

Neutral:
– groß und relativ schwer
– normaler Brennweitenbereich
– stolzer Preis

Con’s:
– Große 95mm Filtergröße
– Keine Bildstabilisierung

Um so viel Licht durch einen Zoom wie beim RF 28-70mm f/2L USM lassen zu können, wird eine große Frontlinse benötigt, was sich auch in der Filtergröße niederschlägt. Die beträgt 95mm Durchmesser. Die Abmessungen und das Gewicht sind beträchtlich, aber für ein so helles Objektiv ist es vollkommen akzeptabel.
Dies ist natürlich eine L-Linse, was bedeutet, dass die Linse vollständig gegen die Elemente abgedichtet ist und dass Staub, Schmutz und Feuchtigkeit nicht einfach eindringen können. Das Objektiv verfügt über einen MF/AF-Schalter zum Wechseln zwischen Autofokus und manueller Fokussierung.

Mein Feedback:
Am Anfang könnte man von dem Objektiv sicherlich denken, „Wahnsinn, wie schwer.“ – „Puh, das Objektiv bei einer Hochzeit den ganzen Tag mitschleppen muss anstrengend sein“.
Das sind aber Dinge, die man beim Ergebnis, ziemlich schnell vergisst.
Knackscharf, egal ob beim Video oder beim Foto.
Durch den USM spürt man und hört man nichts.
Das RF 28-70 performed selbst bei kompletter Finsternis, einfach abnormal gut.

Ich hatte ja wie du sicher mitbekommen hast, im Kroatien Urlaub vor ein paar Wochen, mich an die Milchstraße gewagt und kannte nur so „grobe“ Facts, wie die Einstellungen für MilkywayShots sind.

EOS R – 28-70mm F2 – ISO auf 2.000, zwischen 5-10″ Belichtungszeit und die Blende auf F16. Grundlegend habe ich dann das gleiche auch in Hallstatt vor 1 1/2 Wochen probiert und war phänomenal begeistert was als Ergebnis rauskam.
Klar, Milchstraßen Bilder kommen nicht einfach so zustande, man muss noch einiges in Lightroom und Photoshop nachhelfen, aber sind wir uns einmal ehrlich, wer macht das denn nicht. 😀

Bei diesem Bild habe ich grundlegend 3 Bilder zusammengefügt.
1x Vordergrund (Kirche), 1x Hintergrund (Berge) und 1x die Milchstraße selbst (von einem etwas dunkleren Spot aufgenommen)

Ich kann dir nur eines an’s Herz legen.
Solltest du eine EOS R, R5, R6 besitzen und mit dem RF 28-70 F2L USM liebäugeln, dann nichts wie zu deinem Fotohändler und bestellen oder direkt mitnehmen.
Es wird dich von der Qualität umhauen.

Ich werde dir nun ein paar meiner Bilder hier zum Anschauen hochladen.
Viel Spaß! 🙂
Schreib mir doch gerne, wie dir das Review gefallen hat – über Feedback freue ich mich immer.
Gerne auch via Instagram!

Hey liebe #Community!

Ich hatte vor einer Woche die Möglichkeit Hand ans nagelneue SIGMA 35mm f/1,2 ART zu legen.

Ich möchte euch an Hand meiner kommenden Bilder und meines Bericht’s ein bisschen in meine Welt zu Porsche mitnehmen und, aber euch das meiste aus meinem Bericht mitgeben.
Falls es euch gefallen hat, lasst auf alle Fälle ein Feedback da.

Einleitung:
Das Sigma 35 mm f/1,2 Art DG DN ist das erste von Sigma entwickelte spiegellose Vollformat-Objektiv und das erste Vollformat f/1,2-AF-Objektiv mit 35 mm. Ist dies endlich das hochwertige 35-mm-Objektiv, auf das wir gewartet haben?

Spezifikationen / Versionsgeschichte :
Neben dem Sigma 35mm f/1.4 Art, dem ersten Objektiv der Global Vision-Produktreihe von Sigma und dem ersten Objektiv der Art-Serie, gibt es jetzt das Sigma 35mm f/1.2 Art DG DN, ein echtes spiegelloses Design mit den folgenden Spezifikationen :

Durchmesser: 88 mm
Sichtfeld: 63,4 ° (diagonal)
Länge: 137 mm
Gewicht: 1090 g (ohne Sonnenblende und Deckel)
Filterdurchmesser: 82 mm
Anzahl der Blenden: 11 (gerundet)
Elemente / Gruppen: 17/12
Naheinstellgrenze: 0,30 m
Maximale Vergrößerung: 1: 5.1
Mount: Sony-E

Gerne könnt ihr auch auf der offiziellen Sigma-Austria Seite reinschauen.

Zur Handhabung:

Im Vergleich zu den früheren Sigma-Objektiven warten hier einige Überraschungen auf uns. In Bezug auf die Handhabung fühlt sich diese neue Serie von Sigma-Objektiven fast genau wie ein Sony GM-Objektiv an.
Wir haben einen Blendenring mit 1/3 Stop-Click-Stopps und einen Hebel zum Loslassen (genau wie bei den GM-Objektiven). Wir haben einen AF / MF-Schalter und einen Fokus-Halteknopf (genau wie bei den GM-Objektiven) und den manuellen Fokus eine lineare Kopplung.

Die einzigen Unterschiede zu den GM-Objektiven wie dem 85mm f/1.4, 135mm f/1.8 oder 24mm f/1.4 sind die Position des AF / MF-Schalters über der Fokushaltetaste und nicht unter (ich bevorzuge hier das Design von Sigma) und die Scharfeinstellung.

Die Größe und das Gewicht:
Nicht zu leugnen und auch natürlich ein wichtiger Aspekt in der Fotografie – das Gewicht und die Größe.

Bauqualität:
Die Außenseite besteht aus dem gleichen hochwertigen Polycarbonat, das wir bereits von den anderen Sigma Global Vision-Objektiven kennen. Ich kann leider nicht viel über die Langzeit-Zuverlässigkeit oder über die internen Teile erzählen, da ich es ja nur für ein paar Tage in Verwendung hatte.
Natürlich sind alle SIGMA ART-Objektive staub- und spritzwassergeschützt, und wie bei allen E-Mount-Vollformat-Objektiven von Sigma befindet sich am Bajonett eine Gummidichtung.

Autofokus:
Wie ihr an den Fotos erahnen könnt, wisst ihr was ich fotografiert habe. IN meinem Fall natürlich Autos. Damit habe ich keine schnellen Bewegungen oder sonstiges einfangen müssen. Hier aber bin ich auf keinerlei Probleme mit dem Autofokus gestoßen.

Schärfe:
Für mich ein Punkt den ich nur mit dem 35mm f/1,4 vergleichen kann – ein klares WOW! Ich bin schon vom SIGMA 35mm f/1,4 ART sehr begeistert und das Objektiv hat mich einfach fast vom Stuhl geschmissen.

Zum Ende:
Hier kommen nun die Fotos für euch.
Viele sind es leider nicht, in diesem Fall Indoor aber ihr könnt erkennen dass es sich hier um echt scharfe und auch qualitative Bilder handelt.